Dieses Jahr führten wir zwei Projektwochen mit Studierenden des 1. Ausbildungsjahres durch - einmal im Römischen Museum und das andere Mal im Maximilian-Museum.

Ziel war, eine Brücke zwischen den drei Fächern Werken, Techn. Zeichnen und Informationstechnik zu schlagen, also TECHNIK in seiner Vielfalt erleben und zeigen und vermitteln.

Das Museum sollte „Wegweiser, Aufhänger, Ideenwecker“ für Erkundungen, Erforschungen zu Materialien, Funktionen, Geschichten … sein.

Zunächst wurde das Selbstverständnis unserer technischen Ausbildung und die Unterschiede in der Sichtweise als Studierender, als Schüler, als Fachlehrer hinterfragt: „Wie ist der Werk- und Technik-Unterricht für mich als Studierender, wie würde ich mehr begeistert sein?“ „Wie möchte ich als Werklehrer unterrichten?“ „Was bedeutet Werken und Technik für den Schüler?“ Hier wurde schnell klar, dass ALLE Unterricht und Lernbegegnungen mit Faszination, Spannung und Freude, Material zum Experimentieren und zum Testen fordern.

Durch die anfänglichen Führungen und Erkundungen sollten also die Studierenden auf „denk- und arbeitswürdige Materialien, Funktionstechniken, Herstellungsmethoden „stoßen oder treffen“. Das Thema sollte für Jede(n) fachlich und persönlich eine Herausforderung und einen Anreiz darstellen. Zusätzlich bereitete jedes Team eine „“kleine Lerneinheit“ für den letzten Tag der Woche vor. Hierzu wurden z. B. auch kurze Videos, Handouts oder Plakate erstellt, Versuchsaufbauten konzipiert.

Es wurde also diskutiert, dann recherchiert, getüftelt und gearbeitet, geplant, gelacht und gestöhnt. Manchmal wurden die Objekte dann nochmals im Museum untersucht oder die Kunst- und Kulturvermittler zu Rate gezogen.

lot2
lot1
hausbau2
hausbau
sandale

Der Höhepunkt der Woche bildete die Präsentation vor Ort. Auf den Bildern sehen wir Studierende, die ein Lot „recht“ anwenden lernen, andere, die sich in die Heiztechnik der Römer eindenken und die Demonstration, wie Römersandalen herstellgestellt wurden.

 

Fazit bei Studierenden und Dozenten ist, dass viel gearbeitet, gedacht und getüftelt wurde und TROTZDEM hat LERNEN Spaß gemacht. Außerdem wurde festgestellt, dass …

 

  • „Führungen im Museum so richtig Spaß machen können“
  • „Ein Gang in ein Museum Lerninhalte lebendig werden lässt“
  • „Technik-Unterricht ganz schön bildend sein kann“
  • „Technik überall ‚steckt‘“

 

Ermöglicht wurde dies durch die Unterstützung von der Leiterin der Kunst- und Kulturvermittlung, Frau Manuela Wagner. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die Stadt Augsburg und an Frau Wagner mitsamt ihrem Team. Ohne die Vorgespräche und ohne ihre Organisation (von Führungen und kostenfreien Einlass) hätte die Wochen nicht stattgefunden. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft zusammenarbeiten.

Wir verwenden Cookies!

EU-Richtlinie zu Cookies: mehr erfahren ...

Ich akzeptiere!