Eine Reise in die Toskana mit den Künstlern des ersten Ausbildungsjahres.


Kurz, nachdem die Reisenden in den Bus eingestiegen sind, hat er auch schon wieder im nahe gelegenen Ettal gehalten, damit sich die angehenden Fachlehrer das Kloster Ettal anschauen konnten. Nach einem kurzen Aufenthalt ging die lange Fahrt weiter. Unterwegs haben wir noch in Tramin gehalten, um eine kleine Kirche zu besichtigen. Was allerdings nicht geplant war: Unsere Dozenten wurden fast zu Wedding Crashern, denn in der kleinen Kirche, die wir besichtigen wollten, wurde soeben geheiratet. Sie ließen sich allerdings nicht davon beirren, denn sie wollten uns den Anblick der Kirche natürlich nicht vorenthalten. Auf der gesamten Fahrt sorgte das Lied „36 Grad“ für gute Stimmung, wobei wir diese auf der Hinfahrt längst überschritten hatten. Kurz nach unserer Ankunft, merkten einige unserer Dozenten beim gemeinsamen Abendessen, dass eine Schülerin fehlte. Diese wollte „nur mal kurz joggen gehen“, doch daraus wurde eine unfreiwillig lange Tour, da man sich in der hügeligen Landschaft sehr leicht verlaufen kann. Ein älterer Herr sammelte sie allerdings auf und brachte sie gesund und munter wieder zu unseren Dozenten zurück.
Frau Rodenhauser, Herr Strassner, Herr Kröner und Herr Wolfsteiner haben ein breit gefächertes Programm für uns zusammengestellt, sodass wir viele verschiedene Orte wie Pisa, Siena, Arezzo und Gro-pina besichtigen konnten.

Vor dem Antritt unserer Reise haben sich die Studierenden in Gruppen eingeteilt: Gruppe „Landschaft“ bei Frau Rodenhauser, Gruppe „Im Fluss“ bei Herrn Strassner und Gruppe „Stadt“ bei Herrn Kröner. Die ganze Woche über beschäftigten sich die Studierenden mit ihrem Thema und ließen die Eindrücke, die sie von der Toskana bekommen haben, in ihre Werke einfließen, wie zum Beispiel in diesem ausdrucksstarken Gedicht das Katrin Hähnel (G2) verfasst hat:

Wirbelnde Seelen in ruhigen Ecken
Menschen, die sich offen verstecken
Dunkelheit mit Licht bedeckt
Sauberkeit unter Metern von Dreck
An bewegten Orten herrscht
Stagnation
Stille liegt unter lautem Ton
Hier trifft Einsamkeit in illustrer Runde
Nachtschwärmer zur frühen Stunden
Auf weiten Plätzen engt es dich ein
So ist es, hier zuhause zu sein

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Die in dieser Woche entstandenen Werke wurden am letzten Tag in unserer Vernissage ausgestellt. Diese hat mit tollen italienischen Essen die Woche perfekt abgerundet.
In der gesamten Woche lernten wir uns alle besser kennen und verstehen, sodass wir schon fast zu einer Familie geworden sind. Alle Studierenden inklusive Dozenten haben eine Menge Erfahrungen sammeln können und kamen sowohl gut gelaunt als auch mit neuem Wissen am Staatsinstitut in Augsburg an.

Elena Etzl, G1

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