Weihnachten 2016 am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern und Fachlehrerinnen in Augsburg bedeutet, zusammenzukommen, miteinander zu feiern und füreinander da zu sein.

Unter dem Motto  Nächstenliebe, Heimat und der Sehnsucht nach Miteinander beinhaltete das Programm der Dozenten und Studierenden ein zweifach inszeniertes Theaterstück "Die kleine Meerjungfrau" (Fr. Smekal), ein gemeinsames Singen (Hr. Pöbl) und eine Tombola zugunsten des Vereins "Mit warmen Händen e.V." (Fr. Wankel)

Abgerundet wurde der Abend durch den Auftritt einer Nikolausgruppe, die Geschenke an alle verteilten, eine Performance zur Nächstenliebe, eine weihnachtliche Sportshow. Die Weihnachtsrede von Herrn Hofmann, dem Leiter des Institutes, schloss die Veranstaltung ab. 

Ein herzliches Dankeschön an alle Studierenden, die durch ihre Vorbereitung diese Veranstaltung so gut gelingen ließen und die Studierendenvertretung um Frau Hetzer, Herrn Abel und Frau Schwarzensteiner, die die Organisation verantwortlich in die Hände nahmen. 

Schöne Weihnachten Ihnen allen.

 

 

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Weihnachten 2016

Und wieder geht ein Jahr zu Ende. Ein Jahr, in dem sich vieles ereignet hat, Positives wie Negatives, Erfreuliches und Trauriges. So ist es üblich, am Ende des Jahres Bilanz zu ziehen, zurückzusehen, auf das, was war.

Sie, liebe Studierenden, liebe Kolleginnen und Kollegen, haben mit viel Verantwortung, Engagement und manchem Herzblut dazu beigetragen, dass wir dieses Jahr 2016 für unser Haus insgesamt als gut gelungen empfinden und zufrieden zurücksehen können. Dies wurde heute auch wieder deutlich sichtbar, wie Sie alle, unter Federführung von Frau Hetzer, diese stimmungsvolle und runde Weihnachtsfeier gemeinsam gestaltet haben.

Erinnern wir uns zurück an den September. Wir, liebe Studierende, haben Sie mit dem Begriff der „Heimat“ willkommen geheißen. Plakate können Sie immer noch im Haus sehen.

Doch was ist Heimat, welche Bedeutung hat Heimat gerade an Weihnachten? Woran denkt jeder einzelne von uns, wenn er das Wort „Heimat“ hört? Es ist vielleicht der Ort, an dem Sie geboren wurden und aufgewachsen sind. Vielleicht denken Sie an Eltern, Geschwister, Freunde, die Heimat repräsentieren. Vielleicht denken Sie an den Geruch der Blüten in Ihrem Garten zu Hause im Frühjahr, vielleicht an den Plätzchenduft aus Mutters Küche gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. Vielleicht war ja auch während dieses Jahres das Institut eine Heimat auf Zeit.   Jeder Mensch verbindet Heimat mit etwas anderem, aber alle werden sagen: „Heimat ist der Ort, an dem wir uns wohlfühlen, Geborgenheit und Verständnis erfahren. Heimat bedeutet für uns, in eine Gemeinschaft eingebunden zu sein. Heimat ist ein Gefühl der Sicherheit und des Friedens.“ Viele Menschen fliehen gerade deshalb aus ihrer Heimat, weil dort das Gefühl von Sicherheit und Frieden nicht gegeben ist.

Ja, Frieden auf Erden, ein vielleicht frommer Wunsch. Kann die Welt denn wirklich friedlich sein bei all den politisch und religiös Verbohrten und Fehlgeleiteten, die Tod und Leid wie jüngst in Berlin in unsere Familien hineintragen?

Ich habe keine Antwort auf diese Frage. Aber vielleicht gelingt es ja uns in unserer kleinen überschaubaren Welt, diese Heimat friedlich zu halten und zu erspüren, ohne Zank und ohne Streit, mit gegenseitigem Verständnis, Offenheit und Wertschätzung, wenn wir jetzt in die Ferien gehen und die wohlverdiente Zeit genießen.

Bleiben Sie gesund, erholen Sie sich und gehen Sie in die Ferien, begleitet mit den Wünschen für ein friedliches und heimatliches Jahr 2017.

Gerald Hofmann, Leiter der Abteilung

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