Ski-Alpin Ausbildung im 2. Jahr Sport. Die Ski- Alpin Ausbildungswoche mit Studierenden des 2. Ausbildungsjahres Sport fand vom 07.03.- 11.03.2016 in Balderschwang im Allgäu statt. Das Schullandheim St. Franziskus bietet im Skigebiet eine sehr gute Ausgangsposition für viele Schneesportaktivitäten. 

Die Sportdozenten Volker Winkler, Christian Grathwohl und Claudia Bregulla-Linke hatten bereits mit einem gemeinsamen Theorietag die Inhalte aus Praxis und Lehre vorbereitet.

Montag, 07.03.2016: Der Lehrer als Organisationsexperte. In drei kleinen leistungshomogenen Gruppen stand der erste Ausbildungstag im Schnee unter dem Aspekt der Organisationsformen und Sicherheit im Schulskikurs. Erkundung des Skigebietes, spielerische Erwärmungsformen, Sicherheit am Hang und Fis Regeln in der Praxis, sowie erste Lehrversuche standen auf dem Programm. Eine Abendwanderung unter Berücksichtigung schulischer Aspekte rundete den Tag ab.

Dienstag, 08.03.2016: Der Lehrer als Aufgabenexperte. Kennenlernen vielfältiger Bewegungsaufgaben, Metaphorischer Aufgaben, Imitationsaufgaben, Kontrastaufgaben, Differentielles Lernen, paralleles Grundschwingen, Kennenlernen und Üben der Prüfungsform „Mittlere Radien“, Lehrversuche zum Schussfahren und Bremsen füllten den Tag im Skigebiet.

Einige Studierende zeigten Interesse an einem optionalen LL- Skatingkurs von 16-18 Uhr. Claudia Bregulla-Linke freute sich über motivierte Teilnehmer und Jacob Eiglsperger, Max Hutter, Elias Mayer, Sophie Demmler, Korbinian Schechert, Thomas Urban, Christian Grathwohl und Volker Winkler konnten die Techniken sehr schnell umsetzen.

Mittwoch, 09.03.2016: Der Lehrer als Motivationsexperte. Herr Winkler wurde von allen Studierenden und Schülern des Schullandheimes mit einem Lied zum 40. Geburtstag und einem Hip Hop Tanz begrüßt. Die Studierenden hatten bereits ihr erlerntes Wissen aus dem Gymnastik Tanz Unterricht praktisch anwenden können und mit einigen Schülern einen kleinen Tanz vorbereitet.

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Der „dritte“ Tag bringt oft Müdigkeit und Verletzungsgefahr mit sich, da die Muskulatur bereits stark vorbelastet ist. Daher wurde der Schwerpunkt auf spielerische Fahrformen im Schnee gelegt, Formationsfahren, Synchronfahrten, Kunststücke im Schnee, Walzer und Rückwärtsfahren standen neben den Lehrversuchen zum Kurvenfahren im Fokus. Die Studierenden wurden mit der Videokamera aufgenommen.

Zwischen 16 und 18 Uhr stand wieder das optionale Üben an der Skating Technik auf dem Programm und einige Studierende nutzen die Abendsonne auf der gepflegten Loipe. Ein hochmotivierter Sportler verpasste jedoch eine Abzweigung, wunderte sich über den stetigen Anstieg und fand sich auf der blauen Skipiste wieder. Das Abendessen schmeckte ihm doppelt gut!

Die abschließende, ausführliche Videoanalyse brachte individuelle Rückmeldung und Korrektur.

Donnerstag, 10.03.2016: Der Lehrer als Technikexperte. Intensives Üben in den Gruppen zur Vorbereitung der Fahrtechnikprüfungen am Freitag nahm den ganzen Tag in Anspruch. Die Studierenden konnten nachhaltig an ihren rückgemeldeten Schwächen arbeiten und ihre Technik nochmals verbessern.

Der Hüttenabend mit Musik auf der Höfle Alp war ein netter gemeinsamer Ausklang.

Freitag: 11.03.2016: Der Lehrer als Prüfungsexperte. Prüfungstag „Mittlere Radien“ und „Freie Abfahrt“. Hier konnten die Studierenden die gelernte Technik sehr gut umsetzen und bei der freien Abfahrt auch das dynamische, geländeangepasste Fahren zeigen.

Die Dozenten verabschiedeten ihre Sportler nach dieser intensiven Woche im Schnee verletzungsfrei und mit sehr zufriedenstellenden Ergebnissen

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