Wo fangen wir nur an, wenn wir vom zweiten Jahr erzählen wollen? Es gab Höhen und Tiefen dieses Jahr. Es wurde gelernt, gelacht und auch manchmal verzweifelt.

Doch was uns dieses Jahr alle näher gebracht hat, war das Fach Pädagogik. Es war eine ganz neue Art von Unterricht, so wie wir ihn vorher noch nie hatten.

Gemeinsam erarbeiteten wir uns Themen wie z.B. eine utopische Schule. Wie würde eine Schule aussehen, wenn Geld grenzenlos wäre? Und das war, ehrlich gesagt, gar nicht so leicht. Wie konnte man sich etwas Neues „ausdenken“, wenn man so sehr an unser jetziges Schulsystem gebunden ist? Doch nicht nur ein gutes Schulgebäude, oder der richtige Ort sind entscheidend, sondern auch ein guter Unterricht. Aber wie sieht denn ein guter Unterricht aus? Gibt es den überhaupt? Gemeinsam mit unseren Mitstudierenden erforschten wir verschiedene Unterrichtsmethoden und machten uns mit der Didaktik vertraut.

Weiter auf unserer Pädagogikreise stießen wir auf den Konstruktivismus. Wir beschäftigen uns lange damit und erfuhren eine ganz neue Art, wie man unseren späteren Schülern die Lerninhalte vermitteln kann. Ein ganz zentraler Punkt dieses Jahr war unsere pädagogische Runde. Jeder sollte sich über jeden Gedanken machen, bezüglich dessen Lehrerperson, und ihm Lob sowie auch konstruktive Kritik entgegenbringen. Und das war wie ein Geschenk an uns. Es wurde gelacht, gezweifelt und es sind auch Tränen geflossen – aus Freude sowie aus Traurigkeit. Genau das hat uns dieses Jahr weitergebracht. Wenn man ständig unter Stress ist, viel zu lernen hat und der Terminkalender voll ist, dann ist das auf jeden Fall eine wundervolle Art ein Team zu stärken und näher zu bringen. Doch was wir eigentlich mit euch teilen wollen, und für was wir uns auch bedanken wollen, sind unsere Projekte gewesen. Dank Frau Oberdieck hatten wir die Möglichkeit, etwas zu schaffen, was uns wirklich am Herzen liegt. Wir konnten unserer Kreativität freien Lauf lassen und konnten uns bis zum letzten Tag auf sie verlassen. Sie ließ uns unseren Freiraum, half uns, wenn wir nicht weiterkamen und sie hat uns Woche für Woche in unserem Handeln bestärkt.

Was uns besonders wichtig war mit diesen Projekten, ist das Zusammenleben von Studierenden und Dozenten zu verbessern. Es war uns wichtig, die Baustellen wie Kommunikation, Studicafe, Sitzgelegenheiten, Jahresbericht usw. in Angriff zu nehmen. Auch wenn es eine lange und intensive Zeit war, haben wir diesen Freiraum unglaublich genossen. Wir möchten Frau Oberdieck danken, für ihr großes Engagement in dieser Sache. Sie war unser Ruhepol im stressigen Schulalltag. Es gab keinen Tag, an dem sie an uns gezweifelt hätte – ganz im Gegenteil. Sie war vom ersten bis letzten Tag an unserer Seite und hat uns unterstützt wie kein anderer.

Wir haben aus diesen Projekten so viel Kraft geschöpft, sind an uns gewachsen und haben wahnsinnig viel für unser späteres Lehrerdasein gelernt. Wir freuen uns sehr, auf die Projekte, die in den nächsten Jahrgängen entstehen werden und wünschen den Studierenden eine genauso lernreiche, intensive und wundervolle Reise durch die Pädagogik wie wir sie hatten.


Das Resümee des zweiten Jahres lautet ganz eindeutig: Ein Hoch auf Pädagogik und auch auf Frau Oberdieck!

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